FALK FATAL sucht Frieden

Vor knapp zwei Monaten überfiel die Hamas den Süden Israels und verübte das größte Massaker an jüdischen Menschen seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Am 7. Oktober töteten die Hamas-Barbaren mehr als 1.400 Kinder, Alte, Männer, Frauen – ganz egal, wer diesen Schlächtern buchstäblich vor die Flinte lief, bezahlte dies mit dem Leben, wurde vergewaltigt oder verschleppt. Es war ein Angriff, der zwei Ziele hatte: Das Offensichtliche: So viele Juden töten, wie möglich. Das zweite: Angst säen. Und beides ist der Hamas geglückt.

Jüdische Menschen, überall auf der Welt, müssen um ihre Gesundheit bangen. In Frankreich kam es seit dem 7. Oktober zu mehr als 1.000 antisemitischen Straftaten, auch in Deutschland nehmen sie deutlich zu. Womit ein Argument der „Ja, aber“-Relativerer, die kaum, dass die Leichen erkaltet waren, sich zu Wort meldeten, widerlegt werden. Wenn es hier wirklich nur um den Gazastreifen ginge, der seit 2006 von der Hamas regiert wird; warum müssen dann Menschen jüdischen Glaubens überall auf der Welt, die nicht einmal israelische Staatsbürger sind, um Leib und Leben fürchten? Weil es nicht nur um ein Gebiet geht, sondern um die Auslöschung und Vertreibung jüdischen Lebens. Darum geht es der Hamas. Um nichts anderes. Und um nichts anderes geht es dem Pack, das nach Bekanntwerden des Massakers Freudenfeste auf den Straßen Berlins, aber auch zahlreicher anderer Städte feierte. 

Deshalb klingen auch die Rufe nach einem sofortigen Frieden hohl, denn sie werden nur an Israel adressiert, nicht die Hamas. Die Parallelen zur Ukraine sind deutlich. Auch dort richteten sich die Friedensappelle und offenen Briefe an die Ukraine, nicht an den Aggressor Russland.

Für einen Frieden reicht es nicht, dass nur die Waffen schweigen. Für einen Frieden müssen die beteiligten Parteien auch gewillt sein, Frieden zu schließen. Die Hamas ist nicht dazu gewillt und war es auch nie. Wem es ernst ist mit einem Frieden, der muss auch denjenigen benennen, der einem Frieden, wie immer auch eine Nachkriegslösung aussehen mag, im Weg steht. Und das ist die Hamas und die Ideologie, die sie antreibt. Solange diese bestehen, wird es keinen Frieden geben.

Wird Israels militärisches Vorgehen dafür sorgen, dass Hamas und ihre Ideologie verschwinden werden? Ich fürchte, dass wird es nicht. Sorgt das Vorgehen für neues Leid? Leider ja. Gibt es überhaupt eine Friedenslösung, die ohne die Auslöschung Israels auskommt und die gleichzeitig die Spirale der Gewalt beendet? Ich hoffe es. Was ich aber weiß, mit der Hamas wird es solch eine Lösung niemals geben. Free the world from Hamas!

Erschienen im Sensor Wiesbaden #216

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